LPS BW, Mitgliederversammlung 2014

Fortbildungsveranstalltung und Ordentliche Mitgliederversammlung Landesverbands Prostatakrebs Selbsthilfe Baden-Württemberg

Termin: 04 und 05. April 2014 in KarlsruheKarlsruhe 2014

In dem Informationsteil wurden verschiedene Schulungsvorträge präsentiert:

  • Wechselwirkung von Medikamenten.
    Frau Dr. Ingrid Glas, Landesapothekerverband Baden-Württemberg.
    Arzneimittel bei jedem Mensch können unterschiedlich wirken, da jeder von uns hat einen anderen genetischen Code.
    Medikamente am besten mit Leitungswasser annehmen und im Abstand von je 1/2 Stunde, damit die Wechselwirkungen nicht auftreten.
    Mehr darüber lesen: => Medikamente Wechselwirkung
  • Sequenz des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms, unter Einbeziehung der Imuntherapie.
    Prof. Dr. med. Arnulf Stenzl Uniklinik TübingenDie Immuntherapie bei Prostatakrebs wirkt am besten wenn sie schon in früherem Stadium der Erkrankung und bei kleiner Tumormasse eingesetzt wird, macht gute Basis für andere Therapien.Strahlentherapie bei ProstatakrebsStrahlentherapie Vortrag
  • Strahlentherapie bei Prostatakrebs
    Frau Prof. Or. M.-L. Sautter-Bihl, Klinikum Karlsruhe
    IMRT setzt sich durch vor 3D-Radiotherapie, ist genauer, aber braucht ruhig liegende Patienten.
    Therapie Erfolg kann man erst nach 15 Jahren beurteilen.
    Prostataloge Bestrahlen direkt nach OP führt zu weniger Rezidive.
    Bei metastasiertem Prostatakrebs hat eine lokale Bestrahlung kein Sinn mehr,  da es im Körper mit großer Sicherheit mehrere Metastasen befinden.
  • Brachytherapie und Prefere-Studie
    Dr. med. Christoph Vierneisel
    HDR-Brachy + Perkutane Bestrahlung haben zusammen viele Vorteile.

    LDR-Brachytherapie hat mehr Nebenwirkungen
  • Früherkennung bei Prostatakrebs – Probase Studie, Aktive Überwachung – DNA-Zytometrie
    Paul Enders, Josef Dietz

    Die Bösartigkeit der Tumorzellen ist ausschlaggebend dafür, wie bedrohlich ein
    Prostatakrebs werden kann. Um diese Aggressivität abzuschätzen git es folgende  Aspekte zu berücksichtigen: die Zeit, in der sich der PSA-Wert verdoppelt,
    der Gleason-Score und der DNA-Grad.
    Gleason Score schätzt nur die Diagnose, ist nur ein subiektiver Wert, nur in ca. 50% reproduzierbar. Die selbe Probe wird manchmal bei dem selben Pathologen unterschiedlich bewertet.
    Mit DNA-Zytometrie lässt sich die Aggressivität der Tumorzellen genau beschreiben, was für die Auswahl  der Behandlungsmethode sehr wichtig ist.

Bei der Mitgliederversammlung wurden die Angelegenheiten des Landesverbands und einzelnen Selbsthilfegruppen besprochen.
Zwischen anderen folgende Themen: Bericht des Vorstandes, Prüfbericht der Kassenprüfer, Haushaltsplan, Neuwahl des LPS-BW Vorstandes.

Danach fand eine Abendveranstaltung statt, Erfahrungsaustausch in gemütlicher Runde.

 

lps-vorstand

 

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